Es
ist jetzt schon etwas länger her, dass ich das Vergnügen hatte Annette
über Facebook kennen zu lernen. An dieser Stelle möchte ich mal die
Gelegenheit nutzen und ihr für ihre tollen und vielen Einfälle zu
danken, mit denen sie mir und auch anderen Jungautoren immer wieder mal
einen Anschubser verpasst. MAHALO NUI LOA Annette … es ist mir eine Ehre
dich zu kennen.
Kurzbeschreibung:
Die Menschen denken seit Anbeginn, gute Taten bringen sie in den Himmel. Welchem Trugschluss sie doch unterliegen.
Burning Wings entführt dich in eine Welt, die anders nicht sein könnte.
Damian
erwacht an einem Ort, den er nicht kennt und er kennt sich selbst
nicht. Damit beginnt sein Albtraum. Aber träumt er nur oder ist alles um
ihn herum Wirklichkeit?
Seitenzahl: ca. 60
Meine Rezension
„Burning
Wings“ ist für mich etwas Besonderes. Ich erinnere mich gerne an die
Nacht zurück, als Annette und ich mal wieder in einem nächtlichen
Facebook Chat fest hingen und uns gegenseitig von unseren neuesten Ideen
für unsere Bücher berichteten. Und wie der Zufall es so wollte … zwei
Autoren … eine Idee. Nur das Annette ihre bereits nach wenigen Tagen auf
dem Papier hatte, während es bei mir nur bei ein paar Szenen bisher
blieb. Und so kam es auch, dass ich als eine der Ersten die Ehre hatte,
das erste Kapitel von Burning Wings zu lesen und ich seitdem darauf
brannte auch den Rest lesen zu dürfen. Vor wenigen Tagen war es dann
soweit. Im Rahmen der Leserunde auf Lovelybooks schickte Annette mir die
PDF-Datei. Da es sie jedoch ein paar Tage später kostenlos bei Amazon
gab, lud ich sie mir von dort direkt auf mein Smartphone. Eigentlich
hatte ich eine Menge anderer Dinge um die Ohren und auch gar nicht vor,
Bruning Wings sofort zu lesen, doch kaum, dass ich einmal ins Buch
geschnuppert hatte, ließ mich die Geschichte nicht mehr los und so hatte
ich sie binnen kürzester Zeit durch. Burning Wings ist eigentlich schon
die dritte Geschichte, die ich von Annette Eickert gelesen habe.
Sträflingskarneval habe ich bereits beendet und Ynsanter lese ich, wenn
ich unterwegs bin. Gefielen mir die beiden anderen Geschichten schon, so
muss ich sagen, dass diese paar Seiten, das bisher gelesene noch
toppen. Das mag zum Einen daran liegen, dass ich auf Engelsgeschichten
stehe, aber mehr noch haben mich der Stil, die Story und auch die
Geheimniskrämerei letztendlich überzeugt, dieses Buch als mein
persönliches Highlight dieser Autorin zu benennen. Umso mehr bedauere
ich es, dass ich die nächste Episode nicht lesen kann, weil sich sonst
Eindrücke aus Annettes Geschichte vielleicht in meine Bände schleichen
könnten. Zu sehr ähnelten sich ihre Gedankengänge am Ende des letzten
Kapitels schon mit den Meinen, als das ich die Gefahr einfach ignorieren
könnte.
Die Handlung:
Damian
wacht ohne Erinnerungen in einem Raum auf und um ihn herum befinden
sich Tausende, wenn nicht Abertausende Menschen, denen es wohl so
ähnlich wie ihm ergeht. Doch bald wird klar, dass ihn etwas von den
Anderen unterscheidet, denn er wird aus dieser Menschenmasse
herausgerissen und über ihn wird ein Urteil verhängt. Er wird in die
Stadt Agnon verbannt, wo er sein Leben lang arbeiten muss. Worin seine
Arbeit besteht, entschloss sich mir jedoch, da Damian noch vor
Arbeitsantritt von dem Engel Eljakim abgeholt und in die Palaststadt
Ephis gebracht. Mehr will ich hier jetzt nicht verraten, aber wieder
einmal zeigt Annette Eickert mit diesem Werk, das ihrer Fantasy keine
Grenzen gesetzt sind. Auf nur wenigen Seiten schafft sie eine andere
Welt, die unserer zwar in vielem ähnelt, doch in anderen Dingen ganz
anders ist, als die unsere.
Der Schreibstil:
Die
Autorin schreibt in einem flüssigen, nicht überspitzten Stil.
Rechtschreibfehler, sofern vorhanden, habe ich nicht gefunden. Die
fehlenden Leerzeichen sind eine Folge der Umformatierung zum
Kindleformat und werden wohl noch von der Autorin ins Lot gebracht.
Mein Fazit:
Ein
toller Beginn, einer bestimmt wirklich supertollen Geschichte über
Engel. Ich werde mich jetzt noch mehr bemühen, meine eigene Geschichten
zu schreiben, damit ich bald diese zu Ende lesen darf. Hier habe ich gar keine Wahl, als 5 von 5 Punkten zu vergeben.